gedanken über festivals: kölner festival für neue risiken
Festivals tragen dazu bei, dass lokale Szenen nicht zu stehenden Gewässern werden. Mit einem überregionalen Programm spülen sie neue Ideen und Formen in die Stadt, während die lokale Szene Zugang zu räumlichen, finanziellen und personellen Ressourcen bekommen kann, die im normalen Veranstaltungsbetrieb selten vorhanden sind. Schade, dass sich die Stadt Köln im Frühling mit Acht Brücken und Oluzayo von zwei ihrer Festivals für zeitgenössische Musik getrennt hat – und das ohne ein neues Format in Aussicht. Wir finden, Köln hat mehr verdient, und haben uns im Sommer 2025 in der Szene auf die Suche nach Ideen gemacht.
besuch bei ltk4
Das LTK4 im Lutherturm rückt seit 2017 die klangbasierten Künste in den Fokus. Auf fünf Etagen ergibt sich eine akustisch, visuell und klimatisch außergewöhnliche Raumsituation, die Kurator Rochus Aust und Co-Kuratorin Verena Barié gestalten.