gespräch mit three skies festival: kontemplation und ekstase
Mit dem Hombroich : Raketenfestival und Three Skies finden in diesem Herbst zwei Festivals statt, die genreübergreifende Experimentierfreudigkeit zelebrieren. Das Raketenfestival ist in den besonderen Architekturen und den großzügigen wilden Wiesen der ehemaligen Neusser Raketenstation zuhause. Die Konzerte sind ortsspezifisch; Vögel, Wind in den Bäumen und Regen formen die Geräuschkulisse. Während das Raketenfestival das Nervensystem ausgleicht wie ein Wochenende auf dem Land, ist bei Three Skies eher mit der Stimulierung urbaner Gleichzeitigkeit zu rechnen: hier teilen sich unterschiedliche Lautstärken, Geschwindigkeiten und Typen das Programm. Das dreitägige Festival löst die Night of Surprise ab, die elf Jahre im Stadtgarten stattgefunden hat, und dehnt sich nun auf kleine und große Venues Kölns aus. Verena Hahn sprach mit den Raketenfestival-Kurator:innen Miki Yui und Stefan Schneider, sowie mit Kieran Kaul, der Three Skies gemeinsam mit Thomas Gläßer programmiert.
besuch bei lukas ligeti: weniger faul werden
Der Komponist und Schlagzeuger Lukas Ligeti spricht mit Sophie Emilie Beha über zeitgenössische Musikszenen auf dem afrikanischen Kontinent, Komplexität, Kompositionspraktiken und das Festivalprojekt »Oluzayo – African Music Futures«, das vom 31. Mai bis zum 4. Juni zum ersten Mal in Köln – und im November und Dezember in Johannesburg – stattfinden wird.