gespräch mit brutalism: klangkonzepte im kontext von sichtbeton
BRUTALISM versteht elektronische Musik als räumliche Praxis mit gezieltem Hörfokus. Nicht nur als Label widmet sich die Gruppe experimentellen Genres: Auf ihren Konzerten und Clubnächten greifen Architektur, Klang und Raum ineinander. BRUTALISM versteht sich als "cultural research platform". NOIES-Autorin Denise Schmid versuchte herauszufinden, welche Forschungsansätze dahinterstecken.
brief an kardinal woelki
Luis Weiß arbeitete bis Anfang des Jahres als Musik- und Liturgiereferent an der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG). Er war dort insbesondere für die Kulturarbeit verantwortlich und ermöglichte Studierenden, ihre künstlerischen Projekte in den Räumlichkeiten der KHG umzusetzen. Die machtkritische Positionierung des Teams gegenüber dem Erzbistum Köln sorgte zeitweise für die Abschaltung der KHG-Website, was ein großes Medienecho nach sich zog. Wie alle anderen solidarischen Kolleg:innen war Weiß daraufhin in seiner Arbeit massivem Druck von Seiten des Bistums ausgesetzt und verließ Anfang des Jahres die KHG. Mit etwas zeitlichem Abstand blickt er zurück und wendet sich direkt an Kardinal Woelki mit der Frage: Was hat sich seitdem verändert?