NOIES MUSIK
SZENE NRW
Zeitung für neue und experimentelle Musik

gedanken über festivals: kölner festival für neue risiken

Festivals tragen dazu bei, dass lokale Szenen nicht zu stehenden Gewässern werden. Mit einem überregionalen Programm spülen sie neue Ideen und Formen in die Stadt, während die lokale Szene Zugang zu räumlichen, finanziellen und personellen Ressourcen bekommen kann, die im normalen Veranstaltungsbetrieb selten vorhanden sind. Schade, dass sich die Stadt Köln im Frühling mit Acht Brücken und Oluzayo von zwei ihrer Festivals für zeitgenössische Musik getrennt hat – und das ohne ein neues Format in Aussicht. Wir finden, Köln hat mehr verdient, und haben uns im Sommer 2025 in der Szene auf die Suche nach Ideen gemacht.

Aus NOIES 03/25 Januar 2026

verliebt in die nicht-authentizität

Der Täubling behauptet: Der Mensch ist keine Zwetschge, all so auch nicht die Kunst. These: Kunst ≠ Zwetschge.

Aus NOIES 05/24 Dezember 2024

gedanken über postkoloniale neue musik: wege aus der dauerschleife

Von kolonialen Denkstrukturen ist auch die Neue Musik nicht befreit: Neue Musik-Diskurse produzieren ihre ganz eigenen Konzepte von »Authentizität«. Warum man diese hinterfragen sollte, in welcher Gegenwart sich die aktuelle Musik befindet und wie es gelingen könnte, sie zu dekolonisieren, untersucht Sophie Emilie Beha in ihrem Essay über postkoloniale neue Musik.

April 2024

von links nach rechts: Du Yun fotografiert von Zhang Hai, meLê yamomo fotografiert von Zé de Paiva, Harald Kisiedu fotografiert von Andrea Rothaug